Ortsfeuerwehr Schwedt - 2. Zug

Freiwillige Feuerwehr Schwedt/Oder

Einsätze

9. Mai - 18:21 Uhr

Brand: Fläche:

unklare Rauchentwicklung

(Es handelte sich um einen

Brand auf einem Betriebsgelände)

letzter Einsatz

News

5. November 2019
Neuer Rüstwagen übergeben
Newsberichte

Einsatzstatistik 2019

Brände: 75
Hilfeleistungen: 36
BMA: 26
Sonstige: 0
Gesamt 2019: 127

 

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Einsatz 46/2020: Brand: Fläche: unklare Rauchentwicklung

Einsatzdatum:

27. Mai 2020

Einsatzalarm:

06:33

Uhr

Einsatzende:

08:17

Uhr

 

LF 16/12

Besatzung:

1/8

RW 2

Besatzung:

1/2

WT 18

Besatzung:

1/2

OWF

Besetzung:

-

Gerätehaus

Besetzung:

-

 

 

weitere Feuerwehren

- Hauptamtliche Kräft

- OFW Schwedt - 1. Zug

- OFW Heinersdorf

- OFW Blumehagen

- OFW Kunow

- OFW Criewen-Zützen

- OFW Vierraden

 

weitere Einsatzmittel

- Rettungsdienst

- Landespolizei

 

Am Dienstagabend wurden wir zu einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert, was sich kurze Zeit später als Brand auf einem Firmengelände herausstellte. Der Einsatz hatte sich bereits schon einige Minuten vorher angekündigt, da ein Stadtteil vollkommen im Rauch verhüllt war in dem auch unser Gerätehaus steht.
Zur Alarmzeit befanden sich bereits einige Kameraden im Gerätehaus, wie jeden Dienstag um diese Zeit. Die Kameraden zogen sich bereits um und trafen Vorbereitungen für eine zügige Ausfahrt, wenn die anderen Kameradinnen und Kameraden im Gerätehaus eintreffen.
Da wir zunächst zu einem Flächenbrand alarmiert wurden, rückte der Wasserträger als erstes Fahrzeug aus, was sich auch als gute Entscheidung herausstellte. Nur wenige Momente später folgte das Löschgruppenfahrzeug und der Rüstwagen diente zunächst als Transporter für die noch folgenden Einsatzkräfte.
Da sich die hauptamtlichen Kräfte zum Alarmzeitpunkt in einem anderen Einsatz befanden, waren der Wasserträger und die Drehleiter mit dem Einsatzleiter als erster an der Einsatzstelle. Nur wenige Augenblicke später traf das Löschgruppenfahrzeug (LF) des ersten Zuges ein. Vor Ort stellte sich der Einsatz als Brand auf dem Gelände eines Recyclingbetriebes heraus.
Gemeinsam bauten wir mit dem ersten Zug eine Wasserversorgung vom Wasserträger zum LF auf und die Besatzung des ersten Zuges begann mit den ersten Löschmaßnahmen.
Die nach und nach eintreffenden Fahrzeuge wurden durch den Einsatzleiter eingeteilt und Abschnitte mit den entsprechenden Abschnittsleitern und Aufgaben gebildet.
Da sich die Wasserversorgung, auf Grund eines Wasserrohrbruchs vor Ort, zunächst als schwierig erwies, entschied man sich das Wasser von der nahegelegene Raffinerie zu holen. Die dortige Werkfeuerwehr baute ein A-Druckleitung vom Werkgelände über mehrere hundert Meter bis zu einem Einsatzfahrzeug der städtischen Feuerwehr auf und diese förderte das Wasser weiter zur Einsatzstelle. Für die Wasserversorgung musste die Bundesstraße 2 im Bereich der Einsatzstelle komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Stadt umgeleitet.
Nachdem eine stabile Wasserversorgung stand, wurden unsere Kameraden anderweitig eingebunden. Unter anderem lösten sie andere Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung ab und leuchteten mit Mitteln des Rüstwagen die Einsatzstelle aus.
Auf dem Firmengelände brannte ein Geflecht aus Draht und Papier. In dem Berg gab es teilweise extrem hohe Temperaturen. Das Geflecht wurde im Einsatzverlauf mittels zwei Baggern auseinandergerissen, abgelöscht bzw. heruntergekühlt und anschließend abtransportiert.
Die Kameraden, die arbeitsbedingt nicht aus dem Einsatz gelöst werden brauchten, waren um 3:30 Uhr zurück im Gerätehaus. Somit zog sich der Einsatz für unseren Zug über neun Stunden.
Verletzt wurde, nach unserem Kenntnisstand, niemand.

 

Fotos: T. Pifan (MOZ) 3, Einsatzkräfte 7

Publiziert am: Freitag, 12. Juni 2020 (654 mal gelesen)
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